Alibaba hat seine Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz in einer neu gegründeten Geschäftseinheit namens „Alibaba Token Hub“ (ATH) zusammengefasst. Diese wird direkt von CEO Eddie Wu geleitet, wie Bloomberg berichtet. Die neue Einheit integriert das Forschungsteam, das für die Qwen-Modelle verantwortlich ist, die Sparte für Verbraucher-Apps, die Kommunikationsplattform DingTalk sowie Geräte der Marke Quark, darunter auch Smart Glasses.
Das Hauptziel dieser Initiative besteht darin, die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Forschung, Produktentwicklung und Vertrieb zu optimieren und die Vermarktung von KI-Lösungen zu verbessern. Der Begriff „Token Hub“ bezieht sich direkt auf die Abrechnungseinheiten, die im KI-Geschäft verwendet werden.
Nach Angaben von Insidern plant Alibaba zudem, noch in dieser Woche einen KI-Agenten für Geschäftskunden vorzustellen, der auf den Qwen-Modellen basiert und schrittweise mit den Plattformen Taobao und Alipay verknüpft werden soll. Diese Umstrukturierung folgt auf den unerwarteten Rücktritt von Junyang Lin, dem Forschungsleiter von Qwen, Anfang März. Laut Bloomberg haben chinesische KI-Anbieter im Vergleich zu westlichen Konkurrenten wie OpenAI größere Schwierigkeiten, mit KI profitabel zu arbeiten, da chinesische Nutzer oft zögern, für Software-Abonnements zu bezahlen. Zudem hat Meta kürzlich das soziale Netzwerk für KI-Agenten Moltbook übernommen, was die Dynamik im KI-Sektor weiter anheizt.
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Bildquelle: ai-generated-gemini