Sam Altman, CEO von OpenAI, äußerte sich auf der Plattform X zu seiner veränderten Sichtweise hinsichtlich der Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt. Er ist „ziemlich sicher“, dass KI bislang netto mehr Arbeitsplätze geschaffen hat, was ihn überrascht habe. Zuvor hatte Altman jedoch vor dem Verlust ganzer Berufsgruppen gewarnt, was in der Öffentlichkeit auf wenig Zustimmung stieß.
Auch Dario Amodei, CEO von Anthropic, hat seine Position geändert und beschreibt die Automatisierung nun als einen Produktivitätsmultiplikator anstatt als Bedrohung für Arbeitsplätze. Zuvor hatte er prognostiziert, dass KI in naher Zukunft viele Einstiegsjobs im Bürobereich übernehmen würde.
Aktuelle Studienlage
Bislang gibt es jedoch keine Studien, die eine signifikante Auswirkung von KI auf die Produktivität oder den Arbeitsmarkt nachweisen. Im Gegenteil, eine aktuelle Untersuchung mehrerer US-Universitäten hat ergeben, dass die Jobkrise in den Bereichen Programmierung und Textverarbeitung bereits Anfang 2022 begann, also Monate vor der Einführung von ChatGPT. Zudem fand das Yale Budget Lab keine KI-bedingten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt.
Dennoch gab es Entlassungen im Zusammenhang mit KI, oft weil Unternehmen die Einsparungen in KI-Hardware investieren oder eine Erklärung für die Aktionäre benötigen. Ein neues Framework zeigt zudem, dass KI-Modelle menschliche Unterstützung beim Roboter-Coding benötigen.
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Quellen: the-decoder, FAZ
Bildquelle: KI generiert
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