Anthropic erhält Genehmigung zur Lieferung von KI-Modellen an die NSA
Das Unternehmen Anthropic, das von der US-Regierung als potenzielles „Lieferkettenrisiko“ eingestuft wurde, darf voraussichtlich weiterhin KI-Modelle an die National Security Agency (NSA) liefern. Laut Informationen der New York Times hat die Stabschefin Susie Wiles diese Entscheidung persönlich getroffen. Der Hintergrund dieser Genehmigung liegt darin, dass den Geheimdiensten die neuesten Grace-Blackwell-Chips von Nvidia fehlen, die für die aktuellen KI-Modelle von Anbietern wie OpenAI erforderlich sind. Anthropic bietet mit seinem neuen Modell „Mythos“ eine Lösung an, die auch auf älteren Chips funktioniert und somit als kurzfristige Antwort für die geheimen Netzwerke der NSA gilt.
Pentagon stuft Anthropic als Bedrohung ein
Das Pentagon hatte zuvor Bedenken geäußert und Anthropic als Bedrohung für die Lieferkette eingestuft, da das Unternehmen sich weigerte, seine Technologien für „jeden legalen Zweck“ zur Verfügung zu stellen. Derzeit wird ein Vertrag finalisiert, der eine Klausel zum Schutz von Daten amerikanischer Bürger beinhaltet: Das KI-Modell darf keine Informationen von US-Bürgern verarbeiten. Zudem zeigt ein neues Framework, dass KI-Modelle menschliche Unterstützung benötigen, was die Bedenken des Pentagons weiter verstärkt.
Vertragsdetails und zukünftige Vorlagen
Die umstrittene Formulierung „any lawful use“, die in früheren Verhandlungen zu Schwierigkeiten geführt hatte, wird in diesem neuen Vertrag nicht enthalten sein. Berichten zufolge plant das Weiße Haus, diesen Vertrag als Grundlage für zukünftige Vereinbarungen mit anderen Unternehmen zu nutzen. In diesem Kontext ist es auch interessant zu erwähnen, dass ein KI-Agent sich in nur einer Stunde in eine Recruiting-Plattform gehackt haben soll, was die Sicherheitslage zusätzlich kompliziert.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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