Anthropic hat den Sprachmodus von Claude erheblich verbessert. Ab sofort können Sprachgespräche auch über die leistungsstärkeren Modelle Opus und Sonnet geführt werden, anstatt nur über das kleinere Haiku-Modell. Nutzer haben die Möglichkeit, das Modell während eines Gesprächs zu wechseln.
Der neue Modus ist sowohl in der mobilen App als auch in der Desktop-Anwendung und im Web-Chat verfügbar und unterstützt insgesamt elf Sprachen, darunter auch Deutsch. Im Sprachmodus hat Claude zudem Zugriff auf verbundene Tools wie Gmail, Google Calendar und Slack, wodurch er in der Lage ist, Aktionen wie das Verfassen und Ablegen von E-Mails durchzuführen.
Im Gegensatz zu OpenAI, das mit GPT-Live auf eine Full-Duplex-Architektur setzt, bei der das Modell gleichzeitig spricht und zuhört, arbeitet Claudes Modus rundenbasiert. Er wartet, bis der Nutzer seine Äußerungen beendet hat, bevor er antwortet. Auch Gemini Live von Google bietet ein ähnliches Gesprächsformat, ist jedoch ausschließlich auf Smartphones verfügbar.
Alle drei Systeme zeigen gute Ergebnisse bei der sprachbasierten Informationssuche. Claudes besondere Stärke liegt in der Integration von Tools: Nur Anthropic ermöglicht es derzeit, direkt aus dem Audiomodus heraus eine E-Mail zu erstellen und im Postfach abzulegen. Zudem präsentiert Anthropic kostensparende Strategien für die Nutzung von Claude.
„`
Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
🚀