Die Situation rund um Claude Code in China ist angespannt. Laut Berichten versucht Anthropic, den Zugang zu Claude Code für chinesische Unternehmen zu unterbinden. Firmen wie Ant Financial und ByteDance nutzen dabei Cloud-Dienste, Tochtergesellschaften in Singapur oder VPNs, um auf die KI-Modelle zuzugreifen. Dies verstößt zwar nicht gegen geltendes US- oder chinesisches Recht, jedoch gegen die Nutzungsbedingungen von Anthropic, die Verkäufe an chinesisch kontrollierte Unternehmen ausdrücklich untersagen.
Alibaba verbietet Nutzung von Claude Code
Gleichzeitig hat Alibaba seinen Mitarbeitern untersagt, Claude Code zu verwenden, und sie aufgefordert, alle entsprechenden Modelle von ihren Geräten zu löschen. Der Grund für diese Maßnahme ist die Entdeckung eines versteckten Codes in Claude Code, der in der Lage war, zu erkennen, ob Nutzer aus China stammen oder mit einem chinesischen Labor verbunden sind. Laut Anthropic wurde dieser Code mittlerweile entfernt.
Vorwürfe gegen chinesische Unternehmen
Vor diesem Hintergrund hatte Anthropic zuvor Alibaba, DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax beschuldigt, Claude-Modelle zur Destillation genutzt zu haben, um eigene, kleinere Modelle zu trainieren. Zudem wird berichtet, dass chinesische KI-Werkzeuge einen neuen Ansatz im Cybersicherheitswettlauf gegen den Westen darstellen. Ein weiterer Vorfall zeigt, dass ein KI-Agent sich in nur einer Stunde in eine Recruiting-Plattform gehackt haben soll.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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