Die Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen ist deutlich: Apple hat die Anzahl der Fehlerberichte, die Sicherheitsforscher einreichen können, eingeschränkt. Der Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Flut von minderwertigen KI-generierten Berichten, die mit falschen Schwachstellen das Prüfsystem überlasten, wie die Financial Times berichtet.
Diese Situation birgt neue Risiken für die Cybersecurity. So entdeckte das italienische Unternehmen Bynario mithilfe von ChatGPT eine kritische Sicherheitslücke in MacOS, die Angreifern die vollständige Kontrolle über einen Computer ermöglichen könnte. Allerdings konnte Bynario diese Schwachstelle nicht melden, da Apple die Einreichungen blockierte. CEO Alfredo Pesoli schätzt den Wert dieser Schwachstelle auf dem Schwarzmarkt auf zwischen 100.000 und 200.000 Dollar. Apple hat mittlerweile Kontakt zu Bynario aufgenommen.
Gleichzeitig setzt Apple selbst KI-Technologien von Anthropic und OpenAI zur Identifizierung von Schwachstellen ein. Die letzten Updates enthielten fünfmal so viele Korrekturen wie üblich. Dies wirft die Frage auf, ob Bug-Bounty-Programme langfristig bestehen bleiben oder ob Unternehmen diesen Bereich selbst abdecken werden. Rafe Pilling von Sophos äußerte sich gegenüber der Financial Times und erklärte, dass Bug-Bounty-Programme sich von der Schwachstellensuche zu einem Validierungsproblem „bei Maschinengeschwindigkeit“ entwickelt haben.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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