KI News

Apple Music kennzeichnet KI-Musik, verlässt sich aber auf die Labels

2 min Lesezeit
Apple Music kennzeichnet KI-Musik, verlässt sich aber auf die Labels

Apple Music hat die Einführung von Transparenzkennzeichnungen angekündigt, die es Labels und Distributoren ermöglichen, KI-generierte Inhalte in vier Kategorien zu kennzeichnen: Artwork, Tracks, Kompositionen und Musikvideos. Dies geht aus einem Newsletter an Industriepartner hervor. Derzeit sind diese Kennzeichnungen optional, sollen jedoch in Zukunft verpflichtend werden. Apple sieht die Verantwortung für die Kennzeichnung bei den Zulieferern und nicht bei der Plattform selbst.

Gemäß den Vorgaben gilt die Kennzeichnungspflicht, wenn KI einen wesentlichen Anteil am Inhalt hat. Dies betrifft beim Tag Composition auch Songtexte, nicht nur Melodien oder Instrumentierungen. Die Kennzeichnung Artwork wird auf Album-Ebene angewendet, einschließlich animierter Cover, während Track, Composition und Music Video für jeden einzelnen Song definiert werden.

Das Thema KI-Musik wird zunehmend kontrovers diskutiert. So erzielte Suno kürzlich einen Jahresumsatz von 300 Millionen Dollar, befindet sich jedoch im Rechtsstreit mit der Musikindustrie. Universal Music hat sich hingegen mit Udio geeinigt und setzt auf lizenzierte Partnerschaften im Bereich KI. Gleichzeitig werden KI-generierte Songs für Endnutzer immer zugänglicher, da Google mit Lyria 3 einen eigenen KI-Musikgenerator in die Gemini-App integriert. Darüber hinaus wird diskutiert, ob die ChatGPT-Hardware künftig über Sprache gesteuert und emotionaler gestaltet werden kann, was die Möglichkeiten der KI in der Musikproduktion weiter erweitern könnte. Ein aktuelles US-Supreme-Court-Urteil zu KI-Copyright bedeutet kein generelles Urheberrechts-Aus für KI-Kunst.

„`

Bildquelle: ai-generated-gemini

KI Snack

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert