Ein Mann aus North Carolina hat sich des Betrugs an Musik-Streaming-Diensten schuldig bekannt. Michael Smith produzierte Hunderttausende von KI-generierten Songs und setzte automatisierte Programme, sogenannte „Bots“, ein, um diese Titel milliardenfach abzuspielen. Dadurch erlangte er über acht Millionen Dollar an Tantiemen.
Um seine Machenschaften zu verschleiern, erstellte Smith tausende gefälschte Konten auf Plattformen wie Spotify, Apple Music, Amazon Music und YouTube Music. Die Streams verteilte er auf zahlreiche Songs, um nicht aufzufallen und die Aufmerksamkeit der Betreiber zu vermeiden.
Smith bekannte sich schuldig der Verschwörung zum Überweisungsbetrug, wie die US-Staatsanwaltschaft des Southern District of New York mitteilte. Diese Art von Betrug wirft auch Fragen zum Urheberrecht auf, wie in einem aktuellen Artikel erläutert wird: Die rechtlichen Implikationen von KI-generierten Inhalten.
Der Betrug hatte einen doppelten negativen Effekt: Die Streaming-Dienste zahlten Gelder für nicht existente Streams. Zudem führte Smith dazu, dass Tantiemen, die echten Künstlern mit tatsächlichen Hörern zustanden, umgeleitet wurden.
„Smiths dreistes System ist vorbei, er ist nun wegen KI-gestützten Betrugs verurteilt“,
äußerte sich US-Staatsanwalt Jay Clayton.
Bildquelle: Bildquelle: Igor Omilaev auf Unsplash