Was China kann, kann die USA auch: OpenAI verfolgt das Ziel, die nationale Produktion von KI-Hardware zu fördern und hat in diesem Zusammenhang eine Ausschreibung veröffentlicht. Das Unternehmen ist auf der Suche nach Herstellern und Zulieferern für verschiedene Rechenzentrumskomponenten, einschließlich Kühlung, Stromversorgung und Netzwerktechnik, sowie für Unterhaltungselektronik und Robotik.
Laut OpenAI ist der Erfolg von KI nicht nur von Chips abhängig, sondern erfordert ein umfassendes Ökosystem physischer Komponenten. Bewerbungen werden bis Juni 2026 entgegengenommen.
Reaktion auf Chinas Maßnahmen
Die Bekanntgabe folgt auf Berichte, dass China plant, die Einfuhr von Nvidia-H200-Chips erheblich zu begrenzen und inländische Hersteller dazu zwingt, Hardware überwiegend aus eigener Produktion zu beziehen. Sollte China mit dieser Strategie erfolgreich sein, könnte die USA mit entsprechenden Gegenmaßnahmen rechnen müssen. Wenn eine Seite unabhängig sein möchte, müssen es letztlich beide Seiten sein.
Politische Dimension
Die Ankündigung stellt auch eine Annäherung an die „America First“-Politik von Donald Trump dar. OpenAI bezeichnet dies als einen Schritt zur „Reindustrialisierung des Landes“. Zudem hat der Präsident des Unternehmens, Greg Brockman, 25 Millionen US-Dollar für Trumps Wahlkampf gespendet.