KI-Gehirn mit roten Warnleuchten

Claude: Widerspruch gegen KI-Datentraining wird zur Pflicht

Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Chatbot Claude, hat seine Datenschutzrichtlinien aktualisiert. Nutzer der kostenlosen, Pro- und Max-Versionen müssen nun aktiv widersprechen, wenn sie nicht möchten, dass ihre Konversationen für das Training der KI verwendet werden. Diese Änderung tritt in Kraft, um die Datennutzung für die Verbesserung von Modellen und Sicherheitssystemen zu regeln.

Wichtige Änderungen für Claude-Nutzer

  • Nutzer müssen dem KI-Datentraining aktiv widersprechen.
  • Die neue Regelung gilt für neue und fortgesetzte Chats.
  • Nutzer haben bis zum 28. September 2025 Zeit, ihre Entscheidung zu treffen.

Details zur Datenspeicherung und Zustimmung

Wenn Nutzer der Datennutzung zustimmen, behält Anthropic ihre Gespräche bis zu fünf Jahre lang. Diese Daten werden zur Verbesserung der KI-Modelle und der Sicherheitssysteme verwendet. Ohne eine explizite Zustimmung bleibt es bei der bisherigen Frist von 30 Tagen für die Datenspeicherung. Diese neuen Regeln gelten nicht für spezielle Versionen wie Claude for Work, Education, Gov oder die API-Nutzung über Partner wie Amazon Bedrock.

Was Nutzer jetzt tun müssen

Ab dem 28. September 2025 wird die Auswahl bezüglich der Datennutzung für das KI-Training zur Pflicht, um Claude weiterhin nutzen zu können. Bis zu diesem Datum haben Nutzer die Möglichkeit, ihre Präferenzen in den Einstellungen anzupassen. Es ist ratsam, die Datenschutzeinstellungen zu überprüfen und eine bewusste Entscheidung zu treffen, um den eigenen Wünschen bezüglich der Datenverwendung nachzukommen.

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