Die großen Hollywood-Studios Disney, Universal und Warner Bros. Discovery haben eine Klage gegen das chinesische KI-Unternehmen Minimax eingereicht. Ihnen wird vorgeworfen, urheberrechtlich geschützte Charaktere für die Generierung von Inhalten mit ihrer KI-Plattform Hailuo AI genutzt zu haben. Die Studios fordern Schadensersatz und ein Verbot des Dienstes ohne entsprechende Schutzmaßnahmen.
Wichtige Punkte
- Drei große Hollywood-Studios verklagen die chinesische KI-Firma Minimax.
- Vorwurf: Urheberrechtlich geschützte Figuren wie Darth Vader, Minions und Wonder Woman werden für KI-generierte Inhalte genutzt.
- Minimax soll trotz Aufforderung keine Maßnahmen zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen ergriffen haben.
- Die Studios fordern Schadensersatz und ein Verbot des Dienstes ohne Schutzmaßnahmen.
- Dies folgt auf ähnliche Klagen gegen Midjourney und einen weiteren Anbieter.
Details zur Klage
Die Klage wurde in Kalifornien eingereicht und richtet sich gegen das chinesische Unternehmen Minimax. Die Studios werfen Minimax vor, dass dessen KI-Dienst Hailuo AI aktiv mit urheberrechtlich geschützten Figuren wie Darth Vader, den Minions oder Wonder Woman werbe und Inhalte generiere. Laut der Klageschrift hat Minimax trotz Aufforderung keine Maßnahmen ergriffen, um solche Verletzungen zu verhindern, wie es bei anderen Diensten üblich sei.
Vorwurf der aktiven Förderung von Urheberrechtsverstößen
Die Kläger argumentieren, dass Minimax Urheberrechtsverstöße aktiv gefördert habe, indem die Figuren so behandelt wurden, als wären sie Eigentum des Unternehmens. Die Studios fordern daher nicht nur Schadensersatz, sondern auch ein Verbot des Angebots, solange keine angemessenen Schutzmaßnahmen implementiert sind.
Vorherige Klagen im KI-Bereich
Diese Klage ist nicht die erste dieser Art für die Studios. Bereits im Juni hatten Disney und Universal Klage gegen den Anbieter Midjourney eingereicht. Warner Bros. schloss sich Anfang September mit einer eigenen Klage gegen einen ähnlichen Dienst an. Die aktuelle Klage gegen Minimax unterstreicht die wachsende Besorgnis der Unterhaltungsindustrie über den unautorisierten Einsatz ihrer geschützten Werke durch künstliche Intelligenz.