Arm hat in seiner 35-jährigen Unternehmensgeschichte zum ersten Mal einen eigenen Chip entwickelt und damit sein bisheriges Geschäftsmodell, das auf der Lizenzierung von Chip-Designs an Unternehmen wie Apple und Nvidia basierte, erheblich erweitert. Die neueste CPU, die den Namen „Arm AGI“ trägt, wurde in Kooperation mit Meta entworfen und soll speziell für KI-Anwendungen in Rechenzentren optimiert werden.
Der Chip ist mit bis zu 136 Kernen ausgestattet und kann eine Taktfrequenz von bis zu 3,7 GHz erreichen. Die Fertigung erfolgt im 3-nm-Prozess von TSMC. Laut Rene Haas, dem CEO von Arm, ermöglicht dieser Chip eine leistungsstarke und energieeffiziente Verarbeitung für die KI-Infrastruktur.
„Wir sind überzeugt, dass dieser Chip die Anforderungen an moderne KI-Anwendungen erfüllen wird“,
so Haas weiter.
Meta plant, die neue CPU zusammen mit seinem eigenen MTIA-Beschleuniger zu nutzen, wie Santosh Janardhan, der Infrastruktur-Chef von Meta, erläuterte. Zu den weiteren Partnern, die an diesem Projekt beteiligt sind, zählen unter anderem OpenAI, Cerebras, Cloudflare und Lenovo. Erste Systeme sind bereits auf dem Markt, während eine breitere Verfügbarkeit für die zweite Jahreshälfte 2026 prognostiziert wird. Zudem hat Apple eine Umsatzprognose von über einer Milliarde Dollar durch KI-Apps bis 2026 veröffentlicht, was das Potenzial dieser Technologien unterstreicht. Auch Perplexity arbeitet an innovativen Lösungen, um einen Always-on-KI-Agenten zu entwickeln.
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Bildquelle: Bildquelle: Igor Omilaev auf Unsplash