Die Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen neue Möglichkeiten, die Kommunikation zwischen Tieren zu entschlüsseln. Doch während die Maschinen zunehmend fähig werden, Tiere zu verstehen, wächst auch die Sorge, dass dieses Wissen gegen die Tiere eingesetzt werden könnte. Forschende fordern daher dringend ethische Richtlinien sowie Privatsphäre-Rechte für Tiere.
Bereits im Jahr 2018 begann der spanische Biologe Vittorio Baglione mit einem innovativen Projekt, bei dem er kleine Mikrofone an den Schwanzfedern von 43 Aaskrähen anbrachte. Zunächst hatte sein Team Schwierigkeiten, die enorme Datenmenge zu bewältigen und wandte sich an das Earth Species Project (ESP), das sich auf maschinelles Lernen zur Dekodierung tierischer Kommunikation spezialisiert hat.
Ein Modell von ESP konnte die Rufe des Trägertieres von denen seiner Artgenossen unterscheiden. Baglione interpretierte beispielsweise einen leisen Ruf während eines Bussard-Angriffs als Aufforderung: „Kommt her, helft!“ Der Datensatz umfasst mittlerweile 150.000 Aufnahmen und gehört zu den umfangreichsten Vogel-Datensätzen weltweit. Das ESP hat jedoch auch größere Ambitionen. Aza Raskin, Mitgründer des Projekts, erklärte bereits 2022, dass die entwickelten Werkzeuge für eine Vielzahl von Arten, „vom Wurm bis zum Wal“, anwendbar seien, einschließlich nicht-akustischer Kommunikationsformen wie den Tänzen von Bienen. Ein neues Framework zeigt, dass KI-Modelle menschliche Unterstützung beim Roboter-Coding benötigen.
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Quellen: the-decoder, Der Spiegel
Bildquelle: KI generiert
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.
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