Ein Bericht von Bloomberg beleuchtet, wie generative Künstliche Intelligenz und autonome Agenten den Identitätsdiebstahl in den Vereinigten Staaten vorantreiben. Dies reicht von der Suche nach Sozialversicherungsnummern im Darknet bis hin zu gefälschten Führerscheinen, die mithilfe von Deepfake-Technologie erstellt werden.
Die Journalistin Jennah Haque erhielt vor einigen Monaten ein unerwartetes Willkommenspaket der Ultimate Medical Academy in Tampa, das ein XL-Herren-Polo enthielt. Sie hatte sich jedoch nie um einen Platz beworben. Jemand hatte in ihrem Namen 13 Bewerbungen an Hochschulen eingereicht und mehrere Anträge auf Studienförderung gestellt, die auf über 50.000 US-Dollar an Studienkrediten abzielten. Alle persönlichen Daten, einschließlich Name, Geburtsdatum, Adresse und Sozialversicherungsnummer, waren korrekt. Lediglich die angegebene Highschool in Alabama hatte sie nie besucht.
Haque verdeutlicht, dass ihr Fall nur einer von vielen ist. Ihre Recherchen zeigen, dass der Identitätsdiebstahl durch generative KI, wie befürchtet, eine neue Dimension erreicht hat. Laut den Zahlen des Identity Theft Resource Center (ITRC) für 2025 wurde die höchste Anzahl an Datenkompromittierungen seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2005 registriert. Immer häufiger kommen spezialisierte KI-Tools und Deepfakes zum Einsatz, um diese Verbrechen zu ermöglichen. Ein aktueller Bericht über einen KI-Agenten, der sich in eine Recruiting-Plattform hackte, zeigt, wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist. Zudem wird die Rolle von KI in der Desinformation im Nahost-Konflikt immer deutlicher, was die Gefahren weiter verstärkt.
Die Entwicklungen in der KI-Technologie sind rasant. So plant OpenAI, die Abwehr gegen Prompt-Injection zu verbessern, was möglicherweise auch Auswirkungen auf den Identitätsdiebstahl haben könnte.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert