Googles Suchchefin Liz Reid hat kürzlich behauptet, dass KI-generierte Antworten in den Suchergebnissen den Web-Traffic nicht negativ beeinflussen. Laut Reid ist das "organische Klickvolumen" im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Sie argumentiert, dass die Qualität der Klicks sogar zugenommen hat, was bedeutet, dass mehr hochwertige Klicks an Websites gesendet werden.
KI-Antworten und Web-Traffic: Googles Perspektive
Liz Reid, die Leiterin der Google-Suche, äußerte sich in einem Blogbeitrag zur Rolle von generativer künstlicher Intelligenz in der Suchmaschine. Sie betonte, dass die von KI generierten Antworten den Traffic auf Websites nicht verdrängen. Stattdessen sei das "organische Klickvolumen" im Vergleich zum Vorjahr "relativ stabil" geblieben. Google liefert hierzu wie üblich keine konkreten Zahlen.
Reid definierte "hochwertige Klicks" als solche, bei denen Nutzer nicht schnell zur Suchseite zurückkehren, was ein Indikator für das Interesse an der besuchten Website ist. Sie behauptet, dass Google sogar etwas mehr dieser hochwertigen Klicks an Websites sendet als noch vor einem Jahr.
Widersprüchliche Analysen und Googles Reaktion
Diese Aussage steht im Gegensatz zu Analysen von Drittanbietern, die teilweise erhebliche Rückgänge des Web-Traffics gemessen haben. Diese Rückgänge werden auf die Nutzung von KI-generierten Antworten direkt in den Suchergebnissen zurückgeführt. Reid wies diese Untersuchungen jedoch als fehlerhaft zurück und bezeichnete die darin dargestellten Traffic-Rückgänge als übertrieben dramatisch.
- Googles Suchchefin Liz Reid bestreitet, dass KI-Antworten den Web-Traffic reduzieren.
- Sie gibt an, dass das organische Klickvolumen stabil geblieben ist.
- Google zufolge steigt die Qualität der Klicks, was mehr hochwertige Besuche auf Websites bedeutet.
- Drittanbieter-Analysen widersprechen dieser Darstellung und melden Traffic-Rückgänge.
- Google kritisiert die Methodik dieser externen Analysen als fehlerhaft.