Die Auswirkungen von ChatGPT auf die kenianische Wirtschaft sind gravierend: Das Geschäftsmodell, das sich auf das Verfassen von Studienarbeiten für internationale Studierende konzentrierte, steht vor dem Aus.
„KI kommt für Banker, Buchhalter, Ingenieure, Architekten, für alle“, warnt Teresios Bundi, der in zwölf Jahren über 2.500 Arbeiten verfasste.
In Kenia schrieben Tausende von Menschen Essays und Seminararbeiten für Studierende an Universitäten in den USA und Großbritannien, oft unter Verwendung der Uni-Logins ihrer Kunden, wie Berichte zeigen.
Rückgang der Aufträge und Preise
Zu Beginn des Jahrzehnts waren in Nairobi mindestens 40.000 Personen in dieser Branche tätig. Teresios Bundi, 34, verlangte für seine Texte zwischen 40 und 70 Dollar. Mit der Einführung von ChatGPT im Jahr 2022 sanken jedoch sowohl die Preise als auch die Anzahl der Aufträge drastisch. Auch andere Dienstleistungen wie Transkription, Datenannotation und Content-Moderation für Unternehmen wie Meta verzeichnen einen Rückgang. Microsoft-Wissenschaftler entwickeln KI-Agenten mit neuem Trainingsansatz ohne Gewichtsanpassung.
Förderung der Online-Gig-Arbeit
Die kenianische Regierung hatte seit 2016 gezielt die Online-Gig-Arbeit gefördert, wobei Unternehmen wie Samasource halfen, KI-Daten zu labeln. Der informelle Sektor macht etwa 80 Prozent der Arbeitsplätze im Land aus. Laut Experten bleiben nur noch „Humanizer“ übrig, die KI-generierte Texte überarbeiten, um Plagiatsprüfungen zu umgehen. Oxford-Professor Mark Graham prognostiziert ähnliche Umwälzungen in anderen Ländern.
„`
Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.
🚀