Meta-CEO Mark Zuckerberg setzt seine aggressive Strategie im KI-Bereich fort und hat Andrew Tulloch, einen Mitgründer des aufstrebenden KI-Start-ups Thinking Machines Lab, abgeworben. Dieser Wechsel erfolgt, nachdem Zuckerberg zuvor versucht hatte, das gesamte Unternehmen Thinking Machines zu übernehmen. Tulloch informierte seine Kollegen über seinen Abschied, der laut einem Sprecher aus persönlichen Gründen erfolgt.
Wichtige Erkenntnisse
- Meta-CEO Mark Zuckerberg hat Andrew Tulloch, Mitgründer von Thinking Machines, für sich gewonnen.
- Zuvor scheiterte ein Übernahmeversuch von Thinking Machines durch Meta.
- Tulloch wurde angeblich ein lukratives Angebot von Meta unterbreitet.
- Thinking Machines wurde erst im Herbst 2024 gegründet und hat kürzlich ein erstes Produkt vorgestellt.
Hintergründe des Wechsels
Der Schritt von Andrew Tulloch zu Meta markiert einen bedeutenden Erfolg für Mark Zuckerbergs KI-Ambitionen. Nach der Absage einer vollständigen Übernahme von Thinking Machines durch Meta, wie das Wall Street Journal berichtet, konzentrierte sich Zuckerberg gezielt auf Schlüsselpersonal. Tulloch, einer der Mitgründer des KI-Start-ups, wurde nun offenbar erfolgreich abgeworben.
Das Angebot und die Reaktion
Berichten zufolge wurde Tulloch ein attraktives Paket angeboten, das über sechs Jahre einen Wert von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar haben könnte. Meta selbst hat sich zu den genauen Zahlen nicht geäußert, bezeichnete die kolportierte Summe jedoch zuvor als "falsch und lächerlich". Der Sprecher von Thinking Machines bestätigte Tullochs Abgang und verwies auf persönliche Gründe.
Thinking Machines: Ein junges KI-Unternehmen
Thinking Machines Lab wurde erst im Herbst 2024 von Mira Murati, der ehemaligen CTO von OpenAI, gegründet. Das Start-up hat kürzlich seine erste Produktinnovation vorgestellt: eine Finetuning-Plattform, die speziell für offene KI-Modelle entwickelt wurde. Der Abgang eines Mitgründers wie Tulloch stellt für das junge Unternehmen zweifellos eine Herausforderung dar, unterstreicht aber gleichzeitig die Attraktivität und das Potenzial, das Meta in diesem Bereich sieht.