Microsoft kündigte an, im August eine überarbeitete Version seines Copilot-Tools auf den Markt zu bringen. Laut einem internen Memo, das von The Information eingesehen wurde, sollen die Consumer- und Enterprise-Anwendungen zu einer einzigen App fusioniert werden. Diese neue Anwendung wird KI-Coding-Tools sowie innovative KI-Agenten mit dem Namen „AutoPilot“ beinhalten, die im Hintergrund Aufgaben wie die Planung von Terminen und die Zusammenfassung von E-Mails übernehmen. Für diese zusätzlichen Funktionen wird eine separate Gebühr von den Nutzern erhoben.
Jacob Andreou, Executive Vice President, betonte in dem Memo, dass man „herausgestrichen hat, was nicht funktioniert hat“ – dazu zählen unter anderem Copilot Podcasts und Copilot Labs. Der Fokus des Copilot-Tools soll auf „echter Arbeit“ liegen, anstatt „Intelligenz um der Intelligenz willen“ zu verfolgen. Die App müsse sich „das Recht verdienen, im Leben der Kunden zu existieren“. Auch andere Unternehmen wie Anthropic mit Claude Code und OpenAI mit Codex arbeiten an ähnlichen „Super Apps“. Ein neues Framework zeigt, dass KI-Modelle menschliche Unterstützung benötigen.
Zusätzlich gab Microsoft bekannt, ein neues Unternehmen zu gründen, das sich auf die Implementierung von KI in Unternehmen konzentriert. Microsoft-Ingenieure sollen direkt in den Abteilungen der Firmen Unterstützung bei der Integration von KI in bestehende Prozesse leisten. Dies ist ein Hinweis darauf, dass ein reiner Chatbot nur begrenzte Wertschöpfung bietet oder diese zumindest schwer messbar ist. Microsoft und andere Unternehmen im KI-Sektor stehen unter Druck, ihre milliardenschweren Investitionen in KI zu rechtfertigen. Perplexity baut mit Personal Computer einen Always-on-KI-Agenten und Meta kauft das soziale Netzwerk für KI-Agenten Moltbook.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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