Künstliche Intelligenz Chip mit leuchtenden Verbindungen

OpenAI bessert nach: GPT-5 soll „ab heute“ intelligenter wirken

OpenAI hat auf die anfänglichen Schwierigkeiten beim Rollout von GPT-5 reagiert und kündigt kurzfristige Verbesserungen an. Nutzer von ChatGPT Plus können sich über verdoppelte Rate Limits freuen, sobald die Einführung abgeschlossen ist. Ältere Modelle wie GPT-4o bleiben vorerst wählbar, während die Nutzung von "Legacy"-Modellen beobachtet wird.

GPT-5 soll "ab heute" intelligenter wirken

OpenAI-CEO Sam Altman hat auf X (ehemals Twitter) eine sofortige Verbesserung der wahrgenommenen Leistung von GPT-5 angekündigt. Ein Ausfall des automatischen Modellumschalters ("Autoswitcher") führte zuvor dazu, dass GPT-5 zeitweise "viel dümmer" erschien. Dieser Autoswitcher entscheidet, welche GPT-5-Variante für eine Anfrage verwendet wird. OpenAI passt zudem die Entscheidungslogik an, um sicherzustellen, dass künftig häufiger die am besten geeigneten Modelle für spezifische Anfragen ausgewählt werden.

  • GPT-5 soll ab sofort intelligenter wirken.
  • Ein fehlerhafter Autoswitcher war für frühere Leistungsprobleme verantwortlich.
  • Die Logik zur Modellauswahl wird verbessert.

Anpassungen für ChatGPT Plus-Nutzer

Für ChatGPT Plus-Abonnenten gelten derzeit folgende Limits: Bis zu 100 Nachrichten alle drei Stunden sind möglich, danach erfolgt ein automatisches Umschalten auf eine Mini-Version des Modells. Für GPT-5-Thinking gilt ein wöchentliches Limit von maximal 200 Nachrichten. Das automatische Umschalten auf GPT-5-Thinking wird nicht auf dieses Wochenlimit angerechnet. Nach Abschluss des Rollouts sollen die Rate Limits für GPT-5 bei ChatGPT Plus verdoppelt werden.

Transparenz und zukünftige Änderungen

Altman kündigte außerdem an, transparenter darüber zu informieren, welches Modell eine Anfrage bearbeitet. Die Benutzeroberfläche soll angepasst werden, um das manuelle Auslösen von "Thinking" zu erleichtern. Details zu diesen Änderungen wurden nicht genannt. Diese Schritte deuten darauf hin, dass OpenAI seinen bisherigen Routing-Ansatz lockert, der zwar für Einsteiger gedacht ist, aber auch zu unzuverlässigen Antworten führen kann.

Verzögerter Rollout und erhöhte API-Last

Der vollständige Rollout von GPT-5 verzögert sich, da es sich um eine "massive" Änderung handelt. Der Traffic über die Entwicklerschnittstelle (API) hat sich in den letzten 24 Stunden etwa verdoppelt. OpenAI arbeitet weiter an der Stabilität und berücksichtigt das Nutzerfeedback. Nutzer, die weiterhin ältere Modelle nutzen möchten, können den Zugriff auf "Legacy"-Modelle in den Einstellungen manuell wieder aktivieren.

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