OpenAI hat die britische Wettbewerbsbehörde CMA aufgefordert, ChatGPT als mögliche Alternative zu Google in sogenannten „Choice Screens“ auf Android-Geräten und im Chrome-Browser zuzulassen. Zuvor hatte die CMA Google einen „strategischen Marktstatus“ im Bereich der Suchmaschinen zuerkannt und angeregt, den Nutzern regelmäßig verschiedene Alternativen anzubieten.
Nach Angaben von OpenAI, wie im Telegraph berichtet, sollten KI-Chatbots mit Suchfunktionen als Suchmaschinen betrachtet werden, da immer mehr Nutzer diese für ihre Suchanfragen nutzen. ChatGPT bietet seit 2024 eine Websuche an und verzeichnet wöchentlich etwa 900 Millionen Nutzer. Google hingegen bezeichnete die vorgeschlagenen Pop-ups als potenziell störend für die Nutzererfahrung.
Trotz der wachsenden Konkurrenz durch KI-Technologien stiegen die Einnahmen von Google im Suchgeschäft im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 63 Milliarden Dollar. Zudem verzeichnet Googles eigenes KI-System Gemini ebenfalls ein starkes Wachstum und tritt direkt in Konkurrenz zu ChatGPT. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass Apples Umsatzprognose bis 2026 durch KI-Apps auf über eine Milliarde Dollar steigen könnte.
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