OpenAI hat neue Plugins für seinen KI-Programmierassistenten Codex eingeführt, die eine Zusammenarbeit mit weit verbreiteten Arbeitstools wie Slack, Figma, Notion, Gmail und Google Drive ermöglichen. Nach Angaben von OpenAI unterstützen diese Plugins nicht nur beim Programmieren, sondern auch bei der Planung, Recherche und Koordination von Projekten.
Technisch gesehen bündeln die Plugins sogenannte Skills, die vordefinierte Prompt-Arbeitsabläufe, App-Integrationen und MCP-Server-Konfigurationen in einem installierbaren Paket enthalten. Dies ähnelt der Integration in ChatGPT. Die Nutzung ist sowohl in der Codex-App als auch in der Codex-Kommandozeile und in IDE-Erweiterungen möglich. Entwickler haben die Möglichkeit, eigene Plugins zu erstellen und diese über lokale oder teamweite „Marketplaces“ zu vertreiben.
Ein offizielles Verzeichnis mit kuratierten Plugins von OpenAI ist bereits verfügbar, während eine Selbstveröffentlichungsoption in naher Zukunft folgen soll. OpenAI plant zudem, schrittweise weitere Plugins und Anwendungsfälle hinzuzufügen. Diese Plugins sind Teil einer strategischen Neuausrichtung von OpenAI auf Coding-Werkzeuge und Geschäftskunden, die auch die Entwicklung einer Superapp umfasst, die ChatGPT, Codex und den Browser Atlas integriert. OpenAI berichtet, dass Codex mittlerweile über 1,6 Millionen wöchentliche aktive Nutzer hat, und kürzlich wurde eine Windows-Version veröffentlicht.
Für Entwickler, die ihre Fähigkeiten mit Codex verbessern möchten, gibt es Strategien zur Optimierung, die helfen können, das volle Potenzial des Tools auszuschöpfen. Zudem wird ein neues KI-Tool namens OpenClaw erwartet, das 2026 für Furore sorgen könnte.
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Bildquelle: ai-generated-gemini