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Rechenkapazität der KI-Industrie unter Druck: Engpässe, Ausfälle und steigende Kosten für GPUs

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Rechenkapazität der KI-Industrie unter Druck: Engpässe, Ausfälle und steigende Kosten für GPUs

Die rasant steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen führt zu einer angespannten Situation in der Rechenleistung. Die Firma Anthropic hat mit erheblichen Ausfällen zu kämpfen, während OpenAI das Ende seines Produkts Sora bekannt gibt. Zudem steigen die Preise für GPUs laut Marktdaten um nahezu 50 Prozent.

Der Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz übersteigt die verfügbaren Rechenressourcen in einem alarmierenden Tempo. Ein Bericht des Wall Street Journal hebt hervor, dass die stark angestiegene Nachfrage nach agentischer KI, also autonomen Systemen, die eigenständig Aufgaben ausführen, in den letzten Monaten zu einer erheblichen Kapazitätskrise geführt hat. Die Konsequenzen sind häufige Ausfälle bei führenden Anbietern, die Streichung oder Einschränkung von Produkten sowie stark steigende Preise für Chips. Dies wirft auch die Frage auf, warum KI-Agenten bestehende Software nutzen werden.

Besonders betroffen ist laut dem Bericht die Firma Anthropic, die den Chatbot Claude und die Programmieranwendung Claude Code entwickelt. Seit Mitte Februar häufen sich die Ausfälle so stark, dass einige Unternehmenskunden zu anderen Anbietern wechseln. David Hsu, Gründer der Softwareplattform Retool, äußerte gegenüber dem WSJ, dass er eigentlich das Opus-4.6-Modell von Anthropic bevorzuge, jedoch kürzlich auf OpenAI umgestiegen sei:

„Anthropic fällt einfach ständig aus.“

Diese Entwicklungen könnten auch Auswirkungen auf die Finanzierungsrunde im KI-Sektor haben, die bereits 120 Milliarden Dollar überschreitet.

Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Umsatzprognose von Apple, die zeigt, dass über eine Milliarde Dollar durch KI-Apps bis 2026 generiert werden könnten.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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