Eine umfassende Umfrage von Anthropic unter nahezu 52.000 US-Bürgern zeigt, dass die Besorgnis über Jobverluste und eine mögliche kognitive Abhängigkeit von Künstlicher Intelligenz (KI) weit verbreitet ist.
Die Ergebnisse der ersten repräsentativen Umfrage, die unter dem Titel Anthropic Public Record veröffentlicht wurden, stammen aus einer Online-Befragung, die zwischen November und Dezember 2025 vom Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde. An der Umfrage nahmen 51.993 US-Amerikanerinnen und -Amerikaner ab 16 Jahren aus allen 50 Bundesstaaten, dem District of Columbia und Puerto Rico teil. Laut Anthropic handelt es sich um die erste Umfrage, die sich an die breite Öffentlichkeit richtet und nicht nur an Nutzer des firmeneigenen Chatbots Claude.
Hoffnungen und Ängste im Umgang mit KI
Auf die Frage nach ihren drei größten Hoffnungen in Bezug auf KI gaben 48 Prozent der Befragten an, sie erhofften sich die Heilung von Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer. An zweiter Stelle steht die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, die von 36 Prozent der Teilnehmer genannt wurde. Technologischer Fortschritt und die Erleichterung des Alltags wurden jeweils von 23 Prozent der Befragten als Hoffnung geäußert. Am wenigsten Erwartungen hatten die Befragten in Bezug auf Therapie und die Verringerung von Einsamkeit, obwohl diese Themen häufig als Potenzial von KI diskutiert werden und bereits auch negative Auswirkungen gezeigt haben. Eine Studie zeigt, dass Nutzer bevorzugen, wenn KI-Chatbots schädliches Verhalten bestätigen, was die Bedenken über die ethische Nutzung von KI verstärkt.
Zusätzlich wird erwartet, dass Apples Umsatzprognose durch KI-Apps bis 2026 über eine Milliarde Dollar erreichen könnte, was die wirtschaftlichen Auswirkungen von KI-Technologien unterstreicht. In diesem Kontext plant OpenAI eine Verbesserung der Prompt-Injection-Abwehr, um die Sicherheit und Effizienz von KI-Anwendungen zu erhöhen.
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Quellen: the-decoder, taz
Bildquelle: KI generiert