Patrick Garrity hat in einer Analyse für das erste Halbjahr 2026 untersucht, wie häufig von Künstlicher Intelligenz identifizierte Sicherheitslücken tatsächlich Ziel von Angriffen werden. Laut der Auswertung von VulnCheck wurden insgesamt 1.061 Sicherheitslücken erfasst, die durch KI-gestützte Methoden entdeckt wurden. Von diesen sind lediglich 14 Angriffe dokumentiert, was einem Anteil von 1,3 Prozent entspricht. Diese Quote ist identisch mit der der anderen Schwachstellen.
Ein Beispiel ist das Projekt Glasswing von Anthropic, bei dem mehr als 23.000 Entdeckungen zu 126 veröffentlichten Einträgen führten, jedoch nur ein belegter Angriff stattfand. Ein ähnliches Thema wurde auch in dem Artikel beschrieben.
Die Geschwindigkeit, mit der Sicherheitslücken ausgenutzt werden, hat sich jedoch erhöht. Im Durchschnitt vergingen zwischen der Veröffentlichung und dem ersten dokumentierten Angriff 80 Tage, im Vergleich zu 120 Tagen im Vorjahr. Rund 200 Sicherheitslücken wurden innerhalb eines Monats angegriffen, obwohl die Anzahl der gemeldeten Schwachstellen gestiegen ist.
Angriffsflächen und Risiken
Am häufigsten sind Redaktionssysteme für Webseiten betroffen, die ein Drittel der Angriffe ausmachen. Garrity weist zudem darauf hin, dass KI-Produkte, einschließlich Modellierungswerkzeuge und Schnittstellen für Agenten, als neue Angriffsflächen gelten. Die Vielzahl der Funde sagt jedoch wenig über das tatsächliche Risiko aus. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass OpenAI plant, die Abwehr gegen Prompt-Injection durch einen neuen Trainingsdatensatz deutlich zu verbessern. Zudem hat WITTENSTEIN angekündigt, KI in Produkte und Prozesse für 2026 zu integrieren.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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