Drei führende Forscher bieten unterschiedliche Perspektiven auf den gegenwärtigen Stand der Künstlichen Intelligenz (KI). Yann LeCun, ein KI-Experte bei AMI Labs, bezweifelt, dass aktuelle KI-Systeme tatsächlich intelligent sind. Seiner Meinung nach zeigt sich wahre Intelligenz nicht in der Ansammlung von Wissen oder erlernten Fähigkeiten, sondern in der Fähigkeit, neue Probleme ohne vorherige Schulung zu lösen. Diese Auffassung spiegelt eine umformulierte Sichtweise des Psychologen Jean Piaget wider:
„Intelligenz ist nicht, was man weiß, sondern was man tut, wenn man nicht weiß.“
LeCun konzentriert sich auf die Entwicklung von KI-Technologien, die über die gegenwärtig bekannten Transformer-LLMs hinausgehen. Ein neues Framework zeigt, dass KI-Modelle menschliche Unterstützung beim Roboter-Coding benötigen.
Im Gegensatz dazu äußert sich Demis Hassabis, Mitgründer von Deepmind, der normalerweise für seine Besonnenheit bekannt ist, optimistisch über die Zukunft. Er sieht die Menschheit bereits „am Fuße der Singularität“ und erwartet einen „tiefgreifenden Moment“ für die Menschheit. Diese Worte könnten historisch werden, unabhängig vom Ausgang der Entwicklungen. Hassabis äußerte sich dazu am Ende seiner Keynote auf der Google I/O 2026 (1:50:17) und hält die Schaffung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) innerhalb der nächsten fünf Jahre für möglich. In diesem Zusammenhang ist auch die Investition in KI-Training von Bedeutung, die innovative Arbeitsumgebungen fördern könnte. Zudem plant OpenAI mit einem neuen Trainingsdatensatz, die Prompt-Injection-Abwehr deutlich zu verbessern.
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Quellen: the-decoder
Bildquelle: KI generiert
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