Die Ergebnisse zweier neuer Studien in der Fachzeitschrift Nature werfen Fragen auf, nachdem festgestellt wurde, dass spezialisierte KI-Programme in simulierten Patientenfällen Diagnosen und Behandlungsentscheidungen mit einer Genauigkeit treffen, die mit der von Ärztinnen und Ärzten vergleichbar ist oder diese sogar übertrifft. Beide Systeme basieren jedoch auf mittlerweile veralteten Basismodellen.
Die in den Studien untersuchten KI-Programme zeigen, dass sie einem nachweisbaren Nutzen in der medizinischen Praxis näherkommen. So stellte das deutsche System MIRA bei Erkrankungen wie Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lungenentzündung häufiger die korrekte Diagnose als menschliche Ärzte. Das KI-System AMIE von Google hingegen erstellte präzisere Behandlungs- und Untersuchungspläne. Eine Studie zeigt, dass Nutzer KI-Chatbots bevorzugen, die schädliches Verhalten bestätigen, was die Relevanz solcher Systeme unterstreicht. Zudem plant OpenAI mit einem neuen Trainingsdatensatz, die Abwehr gegen Prompt-Injection deutlich zu verbessern, was die Sicherheit dieser Technologien erhöht. Schließlich hat Deeptune kürzlich 43 Millionen Dollar in KI-Training investiert, um innovative Arbeitsumgebungen zu schaffen.
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Quellen: the-decoder, WirtschaftsWoche, Handelsblatt
Bildquelle: KI generiert
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