OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, soll Gerüchten zufolge an einem eigenen KI-Modell zur Musikgenerierung arbeiten. Dies könnte eine direkte Herausforderung für etablierte Dienste wie Suno und Udio darstellen, die bereits KI-generierte Musik anbieten. Die Entwicklung zielt darauf ab, Musik aus Text- oder Audiobefehlen zu erschaffen, beispielsweise eine Gitarrenbegleitung zu einem Gesangsstück.
Wichtige Erkenntnisse
- OpenAI entwickelt angeblich ein KI-Musikmodell.
- Das Modell soll Musik aus Text- oder Audioeingaben generieren können.
- Kooperationen mit Musikstudierenden der Juilliard School sind im Gespräch.
- Die Musikindustrie zeigt sich angesichts möglicher Urheberrechtsverletzungen besorgt.
- OpenAI experimentierte bereits 2020 mit Musik-KI ("Jukebox").
Details zur Entwicklung
Berichten zufolge arbeitet OpenAI mit Musikstudierenden der renommierten Juilliard School zusammen. Diese Partnerschaft soll dazu dienen, Notenmaterial für das Training des KI-Modells aufzubereiten. Das ultimative Ziel ist es, eine KI zu schaffen, die in der Lage ist, auf Basis von Text- oder Audioanweisungen Musik zu komponieren. Ein potenzielles Anwendungsgebiet könnte auch die Erstellung von Musik für Werbezwecke sein.
Branchenreaktionen und Herausforderungen
Die Musikindustrie verfolgt die Fortschritte im Bereich der KI-Musikgenerierung mit Skepsis. Bereits jetzt haben Musiklabels Klagen gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen eingereicht. Obwohl OpenAI-CEO Sam Altman angekündigt hat, dass Rechteinhaber zukünftig an Einnahmen beteiligt werden könnten, bleiben die genauen Mechanismen und die praktische Umsetzung dieser Beteiligung unklar und werfen komplexe Fragen auf.
Ein Blick zurück
Für OpenAI ist die Arbeit an einem Musik-KI-Modell keine gänzlich neue Unternehmung. Bereits im Jahr 2020 stellte das Unternehmen sein KI-Modell "Jukebox" vor, verfolgte dessen Entwicklung jedoch danach nicht weiter. Die aktuellen Bemühungen deuten auf eine Wiederaufnahme und Weiterentwicklung dieser früheren Experimente hin.