Die aktuellen Entwürfe der Europäischen Kommission zur Klassifizierung von KI-Systemen als hochriskant werfen wichtige Fragen für Unternehmen auf.
„Könnten Ihre bestehenden KI-Systeme bereits als hochriskant eingestuft werden, ohne dass Sie es wissen?“
Diese Frage ist von zentraler Bedeutung, da die Einstufung nicht nur von den technischen Fähigkeiten der Systeme abhängt, sondern auch von deren beabsichtigtem Einsatz.
Neue Richtlinien zur Risikoklassifizierung
Gemäß dem EU AI Act spielt der beabsichtigte Zweck eines KI-Systems eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung seiner Risikoklassifizierung. Die Art und Weise, wie ein System dokumentiert, vermarktet, implementiert und genutzt wird, kann ebenso wichtig sein wie seine technischen Merkmale.
Artikel 6 des Gesetzes beschreibt zwei Wege, wie ein KI-System als hochriskant eingestuft werden kann. Dazu gehören KI-Anwendungen, die in bestimmten regulierten Produkten eingesetzt werden, sowie solche, die in sensiblen Anwendungsbereichen verwendet werden, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, Sicherheit oder grundlegende Rechte von Personen haben können.
Fragen für Unternehmen
Für die Teams in Unternehmen ergeben sich aus diesen neuen Richtlinien mehrere unmittelbare Fragen:
- Welche KI-Systeme innerhalb der Organisation fallen unter den Artikel 6?
- Spiegelt die aktuelle Dokumentation genau wider, wie jedes System genutzt wird?
- Könnte die Ausnahme gemäß Artikel 6(3) Anwendung finden, und welche Nachweise wären erforderlich?
- Was sollten rechtliche, governance- und technologiebezogene Teams jetzt unternehmen?
Webinar zur Klärung der Anforderungen
Ein Webinar von Airia mit dem Titel „EU AI Act: Was es tatsächlich erfordert und was Unternehmen jetzt tun müssen“ bietet eine detaillierte Analyse der neuen Richtlinien und verwandelt diese in einen praktischen Entscheidungsrahmen. Die Sitzung behandelt die beiden Wege zur Einstufung als hochriskant, die Einschränkungen des Selbstbewertungsmechanismus gemäß Artikel 6(3) sowie die Schritte, die Unternehmen unternehmen können, um ihre KI-Systeme sicherer zu bewerten. Unternehmen können auch von den 5 kritischen Veränderungen profitieren, die D&A-Leiter vornehmen müssen, um den Erfolg von Analytik und KI voranzutreiben.
Das Webinar ist eine wertvolle Ressource für Unternehmen, die sich mit den neuen Anforderungen des EU AI Acts auseinandersetzen müssen. Zudem plant WITTENSTEIN die Integration von KI in Produkte und Prozesse bis 2026, was weitere Einblicke in die praktische Umsetzung der Richtlinien bieten könnte.
„`
Quellen: kdnuggets, Berliner Zeitung
Bildquelle: KI generiert
🚀